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90 % weniger CO2

Die Herstellung mit überschüssigem Kunststoff bedeutet 90 % weniger CO2

 überschüssigem Kunststoff

In einer Zusammenarbeit mit dem dänischen Technologieinstitut hat die Hans Schourup untersucht, um wie viel die CO2-Emissionen reduziert werden  können, wenn Kunststoffkästen aus überschüssigem Kunststoff hergestellt werden.

Normalerweise erfolgt die Herstellung von Kunststoffkästen im Spritzgussverfahren, wo neues Polypropylengranulat (PP) in einer Schnecke erwärmt, vermischt und homogenisiert und anschließend abhängig von der gewünschten Kastenform und -größe in verschiedene Gussformen gespritzt wird.

Wiederverwertung überschüssigen  Kunststoffs in umweltgerechter Produktion
Als Alternative zu neuem Granulat werden große Mengen überschüssigen Kunststoffs aus den Produktionsbereichen örtlicher Betriebe eingesammelt. Die eingesammelten Rohmaterialien haben bei der Ankunft in der Produktionsanlage eine hohe, gleichmäßige und reine Qualität. Viele der heute gängigen Sortier- und Reinigungsprozesse sind nicht mehr notwendig. Bereits jetzt – noch bevor die eigentliche Herstellung beginnt – ist der Aufwand für Betrieb, Elektrizität und Wasser erheblich reduziert.

In der Produktion wird der überschüssige Kunststoff vermahlen und in neues, wiederverwertbares Granulat umgeformt und anschließend auf die gleiche Weise wie neues Granulat für den Spritzguss von Kunststoffkästen benutzt.

Durch die Wiederverwertung von überschüssigem Kunststoff, der ansonsten verbrannt oder auf andere Art entsorgt worden wäre, vermeidet man zusätzliche Umweltverschmutzung und -belastung. Zusätzlich ergeben sich große Ersparnisse in Hinblick auf die Rohmaterialien. Auch der Transportaufwand wird effizienter, da die ganzen Kunststoffmengen gleichzeitig vom Betrieb zur Wiederverwertung transportiert werden. Früher transportierte jeder einzelne Betrieb individuell seinen überschüssigen Kunststoff in die Deponie.

In seinem  Bericht „Simple Reduktion der CO2-Emissionen durch die Wiederwertung von überschüssigen  Kunststoffen in der Kastenherstellung“ beschreibt das Technologieinstitut, wie sich die CO2-Emissionen durch den Einsatz von überschüssigem Kunststoff als Alternative zu neuem Kunststoff reduzieren lassen. Dokumentiert wird es durch die kleinere Menge von Produkten, die aus neuem Granulat erzeugt werden, sowie durch den geringeren Aufwand für Abfallsortierung und -behandlung verglichen mit dem Szenario, wo der Kunststoff nicht wiederverwertet wird.

Allein das Ersetzen neuen Kunststoffgranulats mit Granulat aus überschüssigem Kunststoff spart 2,8 kg CO2 verglichen mit 3,05 kg CO2 beim Einsatz von neuem Kunststoff. Das entspricht einer Reduktion von 90 % CO2 im Verhältnis zu dem Szenario, wo überschüssiger Kunststoff in einer Verbrennungsanlage entsorgt wird. Darüber hinaus erlangt man auch – hier nicht eingerechnete – Einsparungen an der Abfallbehandlung.

Bei der Abschätzung potentieller Umweltbeanspruchungen (LCIA – Life Cycle Impact Assessment) kam das Charakterisierungsmodell CML 2001 zum Einsatz zusammen mit GaBi 7.2 in Hinblick auf die Klassifikation und Charakterisierung des Ausgangs- und Eingangsflusses. Die sich aus der LCIA ergebenden Resultate sind ausschließlich wegen dem Treibhauspotenzial (GWP –  Global Warming Potential) angeführt, wo sie in ein CO2-Equivalent umgesetzt werden.

Die Reduktion der CO2-Emissionen bedeutet also eine signifikante Minderung des normalerweise in der Herstellung von Kunststoffkästen entstehenden Kohlenstoff- bzw. CO2-Fußabdrucks.

 

 

Was bedeutet CO2-Fußabdruck?

Die Herstellung mit überschüssigem Kunststoff bedeutet 90 % weniger CO2


Der CO2-Fußabdruck (engl. Carbon Footprint) bezeichnet die emittierte CO2-Menge, für die wir alle gemeinsam die Verantwortung tragen – durch den täglichen Energieverbrauch. Der Fußabdruck wird  benutzt, um ein Bild der Umweltbeanspruchung jedes Einzelnen darzustellen.

Wie wird der CO2-Fußabdruck berechnet?

Mithilfe der www.carbonfootprint.com können Sie Ihre persönlichen CO2-Emissionen in Tonnen berechnen. Die CO2-Berechnung berücksichtigt Faktoren wie beispielsweise Anzahl Personen im Haushalt, Kraftfahrzeuge, öffentlicher Transport und Essgewohnheiten.

Wie viel CO2 emittiert eine Durchschnittsdäne?
Ein durchschnittlicher Däne ist für die Emission von 9,8 Tonnen CO2 jährlich verantwortlich. Weltweit beträgt die Zahl durchschnittlich pro Person 4 Tonnen. Als Teil des Einsatzes gegen die globale Erwärmung sollte diese Zahl auf 2 Tonnen pro Person reduziert werden.

Gesellschaften können ihre gesamten Emissionen messen, wenn Sie sich einen Überblick über die gesamte Umweltbelastung ihrer Gesellschaft verschaffen möchten.